Headcoach der Unicorns wechselt nach Stuttgart.

Schon länger haben es die Spatzen von den Dächern gepfiffen: Der Headcoach des neuen deutschen Footballmeisters Schwäbisch Hall Unicorns Jordan Neumann wechselt nun nach Stuttgart. Er wechselt damit auch von der deutschen Football Bundesliga GFL in die European League of Football (ELF). Der gebürtige Texaner übernimmt den Posten des Headcoaches bei Stuttgart Surge

Schon im September hate Jordan den Vorstand der Schwäbisch Hall Unicorns informiert, den Club zum Saisonende verlassen zu wollen. Am 8.Oktober 2022 gewann er als krönenden Abschluss noch einmal den Germanbowl in der Frankfurter Arena, wo seine Mannschaft die Potsdam Royals mit 44:27 bezwang.

Zusammen mit den Headcoach zieht es auch Jugendcoach Cody Pastorino sowie Defense Coordinator Johannes Brenner von den Einhörnern in die Schwabenmetropole Stuttgart. Es wird auch insgeheim ein Abgang von Spielern bei den Unicorns in Richtung Stuttgart Surge erwartet: Hier werden die nächsten Monate sehr interessant. Vor allem da die Unicorns in den letzten Jahren das Maß aller Dinge in der Südguppe der GFL Bundesliga waren und seit dem Frankfurt Universe 2020 ebenfalls einen Aderlass in Richtung ELF gelassen hat, hatten die Schwaben keine ernsthafte Konkurrenz mehr im Rücken. Dazu kommt nun auch noch die Ungewissheit bei den bayerischen GFL Teams, wie z.B. Kempten, München oder auch Ingolstadt bezüglich des neu installierten Franchises in der bayerischen Landeshauptstadt München, wo die Munich Ravens kommenden Saison in der European League of Football starten werden: Hier werden ebenfalls Abgänge von Spielern und Coaches erwartet. Es wird also spannend wie sich die Teams in der ELF nun formieren und die Südteams der GFL in der kommenden Saison eine womöglich komplett andere Tabellensituation erwarten dürfen...

 

Quellen : Surge PM, Unicorns PM

Bild: American-Sports.Info Archiv

 

Frankfurt Universe steigt in die GFL2 ab

Der Tabellenletzte der Erima GFL Gruppe Süd hat laut FAZ und Hessenschau eine Entscheidung zur sportlichen Zukunft des Teams gefällt: Die Hessen verzichten auf die Relegationsspiele gegen den Meister der GFL Süd, die Ingolstadt Dukes und gehen kampflos eine Klasse runter.

Dirk Arnold, Vorsitzender des Clubs sagte zur FAZ: „Wir werden in die GFL 2 absteigen. Und zwar auf dem gleichen Weg, wie wir 2015 aufgestiegen sind“ Damals sind die Frankfurter ohne Relegation aufgestiegen, da der damalige Tabellenletzte ebenfalls auf die Relegation verzichtete.

Die aktuelle Saison verlief ohne einen einzigen Punktgewinn für die Hessen. Punktlos am Ende der Tabelle, fast immer ohne Chance auf einen Sieg. Der Weg in die zweite Liga stellt die Hessen aber auch vor ein anderes Problem: Wo wird 2023 gespielt? Die PSD Bank Arena steht sicher zur Verfügung, dürfte aber in der GFL2 nur schwer zu finanzieren sein. Alternativen wären das Stadion am Brentanobad, oder die Sportanlage in Nieder Eschbach.

 

Wechsel in der Geschäftsführung bei Rhein Fire

Leider muss Rhein Fire heute bekannt geben, dass Geschäftsführerin Patricia Klemm die Organisation zu Ende Oktober verlassen wird. Bereits vor rund sechs Wochen informierte Patricia die Gesellschafter darüber, dass sie im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Wir bedauern Patricias Entscheidung sehr, können ihre Entscheidung aber verstehen. Seit Patrica im letzten Dezember die Geschäftsführerin übernommen hat, war sie praktisch rund um die Uhr für Fire aktiv. Für Freizeit und insbesondere Zeit auf dem Golfplatz, blieb ihr keine Zeit mehr. Insofern hofft sie, nun wieder eine bessere Work-Life Balance herstellen zu können. Für die geleistete Arbeit sagen wir alle ganz herzlich DANKE!

Der Nachfolger von Patricia Klemm steht bereits fest. Tom Aust wird ab dem 1. Oktober das Rhein Fire Team als Geschäftsführer verstärken.
Der 52-jährige ist mit dem Namen des Teams mehr als vertraut, war er doch von 1995 bis 2007 durchgehend für Fire während der Zeit der World League, NFL Europe und NFL Europa im Öffentlichkeitsbereich tätig und zudem in den letzten Jahren der Liga zuständig für die Pressearbeit der internationalen Jugendprojekte.

„Für mich schließt sich hiermit ein Kreis. Das hätte ich mir vor 15 Jahren nie träumen lassen und jetzt wird es Wirklichkeit. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Jahren noch sehr viele tolle Football-Feste feiern, wie etwa beim Heimspiel gegen die Galaxy. Das war unfassbar beeindruckend und hat von der Stimmung an die alten Zeiten erinnert. Aber jetzt ist es eine neue Ära und die wollen wir mit Rhein Fire erneut prägen. Patricia hat zusammen mit dem restlichen Staff und den Ownern im ersten Jahr der Neugründung dafür den Grundstein gelegt und wirklich viele Ausrufezeichen gesetzt. Das möchte ich jetzt fortsetzen und freue mich total auf die neue Herausforderung.“

 

Quelle: Rhein Fire PM

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